Konisation

 

Diese Operation wird notwendig, wenn  der Krebsvorsorgeabstrich vom Muttermund  wiederholt auffällig ist, wenn  der Muttermund bei Lupenbetrachtung nicht in Ordung erscheint oder bei häufigerem Auftreten bestimmter Formen des HP-Virus. Sie kann ohne weiteres ambulant in Vollnarkose durchgeführt werden und hat eine ca. einwöchige Arbeitsunfähigkeit zur Folge.

Dabei wird vom Muttermund ein Kegel (Konus) ausgeschnitten, von dem bei der nachfolgenden feingeweblichen Untersuchung zahlreiche dünne Schnitte angefertigt werden. Der Pathologe kann dann erkennen, ob die Veränderungen bereits einer Krebsvorstufe oder sogar Frühform des Krebses entsprechen. Wenn die Veränderungen vollständig in dem Kegel enthalten sind, ist die Erkrankung in der Regel geheilt und es bedarf nur weiterer Abstrichkontrollen.

 

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 © 2004 by Dr. Walter Brinker, Dr. Dirk Wehren